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Anmerkungen
Jugendliche bei Facebook
Jeder Jugendliche, man müsste korrekterweise sagen, jedes Kind und jeder Jugendliche weiß heutzutage, was soziale Netzwerke sind.
Am berühmtesten und am häufigsten in den Schlagzeilen ist neben dem Schülerverzeichnis, Facebook. Es werden Freundschaften gepflegt, Freundschaften geknüpft, oft auch über Ländergrenzen und Kontinente hinweg.
Facebook ist für die Jugendlichen und Kinder bereichernd und ermöglicht auch ein Erweitern ihres Horizonts. Sie werden über andere Traditionen, Werte und kulturelle Eigenheiten informiert und können mit ihren Freunden aus der Schule jederzeit in Verbindung treten.
Neuigkeiten werden ausgetauscht, der Schulalltag wird noch einmal aufgerollt und es werden Fotos und Erlebnisse gepostet.
Aufgrund solcher Möglichkeiten gibt es aber auch Menschen, die genau das ausnutzen. Die Unbescholtenheit der Jugendlichen und das Vertrauen, die viele junge Menschen in die anderen User haben, kann gefährlich werden und nicht selten in einer Katastrophe enden.
Viele Jugendliche werden von Männern angeschrieben, die sich als ebensolche Jugendlichen tarnen und dennoch ihr Interesse auf etwas anderes richten. Pädophile erstellen harmlos anmutende Profile und tasten sich so an die Jugendlichen und Kinder heran, kommt es zu einem Treffen sind die jungen Menschen in hoher Gefahr.
Sexueller Missbrauch von Jugendlichen und Kindern ist eine ernst zu nehmende Gefahr, nicht nur außerhalb des Kinderzimmers. Die Täter kommen an Informationen, die sie von den Kindern, die denken sie kommunizieren mit einem Jugendlichen ihres Alters, von denen die Eltern nichts ahnen. Sie wissen nur allzu genau, welche Dinge sie sagen müssen um das Vertrauen der Kinder und Jugendlichen zu erwecken und es dann auch auszunutzen. Mitunter erfahren sie in aller Einzelheit, wann die Eltern zu Hause sind und wann nicht oder wo sich Ihr Kind wann befindet.
Gerade in der Pubertät, wenn so viele Probleme den Jugendlichen belasten, mit denen er sich kaum an seine Eltern wendet, ist die Gefahr sehr groß, dass er von solch einem Pädophilen "erwischt" wird. Oder Mädchen, die sich als Spätzünder empfinden, die in der Schule von den Jungs ignoriert werden, sind für solche Täter leider nahezu leichte Beute.
Kinder und Jugendliche sollten auf jeden Fall ihre eigenen Freundschaften pflegen und knüpfen dürfen, müssen aber unter allen Umständen von ihren Eltern genau über die Gefahren aufgeklärt werden und die Eltern müssen zwingend ein Beispiel für den vorsorglichen Umgang mit Daten sein. Sie müssen ihren Kindern erklären, wie man seine Privatsphäre sichert und online einrichtet und welche Bilder in das Netz dürfen und welche lieber in dem Fotobuch zu Hause bleiben sollten.
So ist die Gefahr nicht gebannt aber erheblich verringert.
Jugend